Zielsetzungen
Entwicklungszeiten
reduzieren, Entwicklungskosten senken, Entwicklungsqualität erhöhen - viele
der dazu bisher angewandten Methoden sind auf Entwicklungsprojekte
zugeschnitten, die im eigenen Unternehmen durchgeführt werden. Im Falle des
Collaborative Engineering - wenn mehrere Unternehmen zusammenarbeiten und das
Management externer Schnittstellen in hohem Masse die Qualität des Projekts
bestimmen - stellen sich viel höhere Herausforderungen.
Sollen autonome Projektbeteiligte produktiv miteinander kooperieren, muss das Ausmaß der Gemeinsamkeiten und Zusammenarbeits-Plattformen größer werden. Als Beispiele sind zu nennen: gemeinsam praktizierte Kommunikations- und Kooperationsverfahren, gemeinsames Projektzielverständnis, Procedere für die Projektsteuerung und Krisenbeseitigung. Gefragt sind weiter exakt aufeinander abgestimmte Entwicklungsprozesse, ein exzellentes Verständnis der jeweiligen (verteilten) Aufgaben und ausgeprägte Fähigkeiten im praktischen Zusammenspiel.
Dauer
2 Tage
Teilnehmerkreis
Unternehmer,
Geschäftsführer, Direktoren, Leiter von Forschungs-, Entwicklungs- und
Technikbereichen sowie Führungskräfte, die direkt oder indirekt für die
Gestaltung und Weiterentwicklung des F+E-Managements verantwortlich sind.
Inhalte
Der
Workshop bietet Antworten zu diesen Fragestellungen:
Welche
Anforderungen stellt das Collaborative Engineering genau? Welche Voraussetzungen
sind bei den Mitwirkenden zu schaffen? (z.B. Zeiteinsatz, Fähigkeiten)
Welche
Verfahren und Methoden können zur Organisation und Steuerung der
externen Entwicklungszusammenarbeit angewandt werden? (z.B.
Kommunikationszeitpunkte, Dokumentation, Kommunikations- Werkzeuge für
Projektsteuerung und Datenfluss, Prozessgestaltung)
Wie
kann die Einhaltung von Zwischen- und Endterminen auch im
unternehmensübergreifenden Entwicklungsprozess sichergestellt werden? (z.B.
Time-to-Market-Konzepte, Just-In-Time-Development)
Was
schafft die notwendige Flexibilität im Zusammenarbeitsprozess?
Wie
wird eine gute Zusammenarbeitsmotivation und ein gutes
Zusammenarbeitsklima zwischen unabhängigen Partnern geschaffen? (z.B.
Aufbau von Vertrauen, Freiräume)
Was bringt „Teambuilding“
im Collaborative Engineering? Welche
Projektorganisation muss aufgebaut werden? (z.B. Teamorganisation, Anzahl von Teilprojekten,
detaillierungsgrad)
Auf welche Aufgaben und Fähigkeiten des Projektleiters kommt es im Collaborative Engineering-Projekt an? Mit welchen zusätzlichen Kompetenzen müssen Projektleiter ausgestattet werden? (z.B. Budgets, Anweisungen, Richtlinienkompetenz).
Wenn Sie weitere Informationen wünschen
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