Best Practice-Vermarktungsmodelle auf das Filialgeschäft übertragen - Projekte zum Transfer von Erfolgskonzepten

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Zielsetzungen

Was gut ist, muss nicht neu erfunden werden. Bei der Suche nach neuen Abhebungsmöglichkeiten, Umsatzsteigerungspotentialen und Kundenbindungsmöglichkeiten müssen alle Register gezogen werden.

Es gibt heute zahlreiche „Geschäfte“ und „Erlebnis-Situationen“, die für Kunden und Verbraucher hochattraktiv sind. Der Effekt ist oftmals, dass nicht unerhebliche Mittel seitens der Verbraucher eingesetzt werden, um den Situationsnutzen zu erreichen. Wie können wir von diesen Geschäftsmodellen lernen und profitieren?

Damit ist es leicht möglich, innovative Vermarktungskonzepte (Pionierkonzepte, „First-To-Market“- Konzepte, Konzepte mit dem Prädikat „Das ist doch logisch“) als erstes Unternehmen einzuführen und bei Erfolg eine einzigartige Marktposition zu erreichen. Diese kann nicht kurzfristig von Nachfolgern aufgeholt werden kann.

Beispiele klassischer Erfolgskonzepte

Diese Konzepte können als Vorlage für eigene Vermarktungsinnovationen dienen (dabei steht die Größe des Potentials nicht unbedingt im Vordergrund): Jahrmärkte, Flohmärkte, Wochenmärkte, gut gehende Restaurantketten, Online Märkte, Eisdielen, belebte Plätze in Städten, Tankstellen, Feste jeglicher Art, Sportveranstaltungen etc.

Es können aber auch Verhaltensweisen bzw. Verhaltenssituationen als Vergleichskonzepte dienen:

Die zentrale Fragen sind: Welche Erfolgsfaktoren machen das „Geschäft“ aus, wie können sie in ein Filialsystem übertragen werden.

Vorgehen

1.  Untersuchungsrahmen abstecken, Voranalyse

Zusammen mit Entscheidern werden die Ziele und Erwartungen an das Programm abgesteckt sowie Messgrößen für den späteren Erfolg festgelegt. Es folgt eine Voranalyse der Aufgabe hinsichtlich der Suchrichtungen und einzusetzenden Methoden. Schließlich wird im Rahmen eine internen Workshops das Wissens- und Kreativitätspotential der Mitarbeiter erschlossen.

Ergebnis: Gefundene, relevante Erfolgskonzepte

2.  Analyse der Erfolgskonzepte und Critical Cases

Die Erfolgskonzepte werden mit „State-of-the-Art“  Werkzeugen analysiert. Dies beinhaltet arbeit vor Ort. Zu den Analysefeldern gehören: Wertschöpfungsprozesse, angesprochene Kundenbedürfnisse, sich abzeichnende Trends, Charakteristik der involvierten Akteure, eingesetzte Technologien, gehandelte Leistungen, vorhandene Rahmenbedingungen, zu schaffende Voraussetzungen, zeitliche Aspekte, Rolle der Menschen, der Tradition, Wettbewerbsverhältnisse, Erlebnissituationen etc.

Ergebnis: Struktur und Relevanz der Erfolgskonzepte

3.  Produktion der Übertragungskonzepte

Die Daten werden aufbereitet und sind Input für den internen Konzept-Workshop, in dem nun kreativ die Erfolgsfaktoren auf neu definierte Geschäfts- und Vermarktungsmodelle übertragen werden.

Ergebnis: Realisierungsfähige Konzepte und Beschreibung der Umsetzungsdimensionen

4.  Auswahl und Formulierung von Business Cases

Entsprechend dem internen Management- und Entscheidungsprozess werden Business Cases formuliert, die alle relevanten Entscheidungsdaten enthalten: strategischer Nutzen, Chancen, Risiken, ertragspotentiale, Investitionskosten, Betriebskosten, Umsetzungsstrategien und -pläne, Vereinbarkeit mit vorhanden Konzepten und Wegen

Ergebnis: Innovative Business Cases

5.  Entscheidung und Ingangsetzung der Realisierungsprojekte.

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